Tabletop-Produktionen: Serielle Content-Formate inhouse produzieren

Wiederkehrende Content-Formate werden häufig für verschiedene Märkte und Produktvarianten einzeln und aufwendig im Studio produziert. Moderne Technologien und innovative CMS-Interfaces ermöglichen nun aber, serielle Inhalte flexibel, inhouse und ohne Vorwissen zu erstellen.
Von:
Lisa Krause
May 26, 2021
April 19, 2021

Bei Tabletop-Produktionen handelt es sich um Videos oder Visuals mit Produktshots, die auf einem Untergrund wie beispielsweise einer Tischplatte platziert werden. Im Marketing vieler Branchen zählen diese zum täglichen Geschäft, da der so entstandene Content an verschiedenen Touchpoints wie zum Beispiel auf Social Media, in TVCs oder im E-Commerce eingesetzt werden kann.

In der Regel wird Tabletop-Content von Fotografen oder Filmteams in professionellen Studios produziert und für verschiedene Produktvarianten einzeln und aufwändig erstellt. Durch den Einsatz moderner Technologien wie 3D-Visualisierung und CGI können Unternehmen die Produktion solcher wiederkehrenden Formate aber enorm vereinfachen, beschleunigen und sogar inhouse lösen.

Skalierbare und serielle Produktion von Tabletop-Content

Moderne CMS-Interfaces vereinfachen Kampagnen-Prozesse und die Internationalisierung der Inhalte für verschiedene globale Märkte jetzt so, dass Anpassungen auch ohne spezifische Vorkenntnisse von Marketeers selbst erledigt werden können. Aber wie genau funktioniert diese skalierbare Form der Asset-Erstellung?

Durch Zugriff auf die Quelldatei einer Content-Grundlage, die beispielsweise durch ein in 3D designtes Video mit Blick auf eine Tischplatte oder ein Stand-Visual gegeben ist, wird ihr Inhalt manipulierbar gemacht. Produkt-Renderings, Packshots und Etiketten lassen sich dadurch individuell per Drag and Drop im Bild platzieren und austauschen. Die Professionalität des ursprünglichen Assets inklusive Corporate Identity bleibt dabei erhalten.

Damit wird die Content-Grundlage zu einer Produktbühne, die immer wieder variabel mit unterschiedlichen Inhalten besetzt werden kann. In vielen Branchen kann diese Art der Content-Produktion effektiv genutzt werden, beispielsweise in der Beauty-Branche oder im Bereich FMCG.

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Flexibler Content für CPG-Marken

Verfügt ein Unternehmen über mehrere solcher Content-Settings und Hintergründe, wird das Marketing nicht nur flexibler in der Planung seiner Maßnahmen, sondern spart auch Kosten ein. Denn Tabletop-Formate lassen sich flexibel für verschiedene Touchpoints erstellen und anpassen – einschließlich immersiver Erlebnisse, was gerade für CPG-Marken zu einem Ausgangspunkt für die Virtualisierung werden kann.

So wechseln auf der Content-Bühne beispielsweise verschiedene Kosmetikprodukte oder Lebensmittelverpackungen, um Inhalte für Social Media, E-Commerce, TVCs oder den virtuellen Showroom zu generieren. 

Einmal erstellten Content anpassen und multipel verwenden

CGI/3D-Technologien und moderne CMS-Strukturen automatisieren diese Content-Formate nach vorher festgelegten Standards – ohne Studio und ohne Verlust von internationaler CI und Professionalität. Ein flexibles CMS-Interface wie VARYCON ermöglicht diese Art der Content-Automation.

Unternehmen erzielen auf diese Weise qualitativ hochwertige und vor allem einheitliche Ergebnisse in allen globalen Märkten. Freigabe-Funktionen und Berechtigungen im CMS-Interface stellen sicher, dass Inhalte vor ihrer Veröffentlichung geprüft werden. Alle internen Marketing-Prozesse gewinnen dadurch enorm an Geschwindigkeit und Effizienz und Marken erhalten die Freiheit, innovative Inhalte individuell angepasst auf den jeweiligen globalen Markt anzubieten.